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Jahresthema 2025: Biodiversität - Der Ballenberg blüht!

Entdecken und erleben Sie die pure Natur im Freilichtmuseum Ballenberg

Der Ballenberg blüht!

Ein unvergesslicher Ausflug in die blühende Natur des Freilichtmuseums Ballenberg

Der Ballenberg ohne die grünen Felder und Wiesen, die blühenden Bauergärten und die belebenden Wälder wäre nur halb so idyllisch und wohltuend. 2025 macht der Ballenberg die Vielfalt der Natur noch sicht- und erlebbarer. Der Ballenberg blüht! Freuen Sie sich auf eine spannende Ballenberg-Saison 2025, die ganz im Zeichen der Biodiversität steht. Lassen Sie sich von einer einzigartigen Pflanzenwelt begeistern.

Ein unvergesslicher Ausflug in die blühende Natur des Freilichtmuseums Ballenberg

Natur erleben: Biodiversität im Freilichtmuseum 

Entlang des 10 km langen Entdeckerwegs des Freilichtmuseums erwartet Sie weit mehr als nur historische Architektur, traditionelles Handwerk und Bauernhoftiere. An neun Stationen wird die Vielfalt des Lebens und ihre Verbindung zur Kulturlandschaft und Baukultur greifbar. Erleben Sie, wie Natur und Mensch seit Jahrhunderten zusammenwirken und wie Landschaftspflege die Biodiversität fördern kann.

Stationen auf dem Entdeckerweg

  • Den Insekten einen Vorsprung lassen – Wiesenpflege
    Durch spätes Mähen und Rückzugsstreifen bleibt die Wiese ein wertvoller Lebensraum. Ende Mai und Anfang Juni wird diese Wiese mit der Sense gemäht. Sie können sich für den Kurs «Mähen mit der Sense» noch anmelden und selbst Hand anlegen. Eine Informationstafel und eine Tafel mit reliefiertem Mähschema zeigen, wie die Wiese gepflegt werden soll, während eine Sense auf die traditionelle Mähart verweist. Die Wiese befindet sich beim Restaurant Bären (311).
  • Bunte Begleitung für das Getreide – Ackerbegleitflora
    Ein Experiment: Getreide wächst im Einklang mit der Biodiversität und stärkt die Bodenfruchtbarkeit. Von einer Plattform aus blicken Sie über den Acker, während eine Infotafel und eine Illustration mit Ackerbegleitpflanzen weiterführende Information geben. Der Acker befindet sich beim Haus aus Madiswil (321).
  • Es blüht und brummt von Frühling bis Herbst – Wiesenaufwertung
    Eine früher artenarme Wiese und eine Benjeshecke werden zum wertvollen Lebensraum für viele Tiere. Am Internationalen Museumstag (18. Mai) setzen wir auf dieser Weise in Zusammenarbeit mit Verterra Blumen. Auf dem Drehrad entdecken Sie, welche Blumen wir pflanzen. In den Blumenfässern finden Sie weitere Bezeichnungen und weitere Inhalte auf der Infotafel. Diese Station befindet sich hinter dem Haus aus La Chaux-de-Fonds (111).
  • Nischen erschaffen und zulassen – Strukturelemente
    Vielfältige Strukturen aus Holz und Steinen bieten Lebensräume für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Die Stellwände richten die Blicke auf zentrale Strukturelemente. Auf einem Werktisch über einer alten Mauer können Sie aktiv werden und selbst mit Steinen eine solche bauen. Eine Infotafel gibt weiterführende Inhalte. Diese Station ist in der Nähe des Bauernhauses aus Tentligen (511).
  • Steinig und trocken? Ein Paradies! – Magerwiese
    Je magerer der Boden, desto grösser die Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die dort leben. In der Wiese entdecken Sie viele verschiedene Pflanzen, die unterschiedliche Blütezeiten haben und unseren Schafen eine reichhaltige Nahrung sind. Eine Infotafel und drei Rahmen laden zum Entdecken der vielseitigen Flora ein. Die Magerwiese ist hinter der Ruine von Primadengo/Faido (811).
  • Wohnen und wachsen lassen – Ruderalflur
    Traditionell gebaute Häuser bieten Lebensräume, in denen Pflanzen und Tiere leben. Hier können Sie nach Pflanzen suchen, die in Mauerritzen und Trockenmauern wachsen, vielleicht entdecken Sie auch eine Eidechse. Vier Rahmen bieten Durchblicke auf die Vielfalt der Vegetation in den Mauerritzen. Mit Lupen könne Sie diese genau betrachten. Weitere Informationen bietet eine Texttafel. Diese Station finden Sie beim Haus aus Cugnasco (841).
  • Ein uraltes «Wohnhaus» - die alte Eiche
    Grosse, alleinstehende Bäume sind wertvolle und vielseitige Lebensräume. Eine Plattform führt unter eine alte Eiche, die unter anderem mit Efeu und Moos bewachsen ist. Auf der Brüstung können Sie bewohntes Totholz ertasten und sehen eine Eiche im Zustand des Verfalls, der wiederum diverse Organismen begünstigt. Die alte Eiche wartet neben dem Haus aus Escholzmatt (741) auf Sie.
  • Lebende Zäune – Hecke
    Hecken bieten Nahrung, Schutz und Nistplätze für viele Tiere und dienen als natürlicher Windschutz. Von der Plattform aus und entlang des Weges können Sie in Ruhe die Hecke beobachten und nach den Pflanzen und Tieren suchen, die sich darin verstecken oder auf den Zeichnungen abgebildet sind. Die Plattform zur Beobachtung der Hecke ist beim Haus aus Brienz (1031).
  • Mehr Leben in den Reben – Rebberg
    Begrünte Rebberge bieten Lebensraum für Pflanzen, Reptilien und Insekten und schützen den Boden vor Erosion. Die vielen kleinen Schilder nennen Namen von Blumen, die in und um den Weinberg wachsen. Weitere Informationen können Sie auf einer Texttafel nachlesen. Den Walliser Rebberg finden Sie bei der Kapelle aus Turtig/Raron (1131).

Jede Station lädt dazu ein, aktiv zu werden und unsere Umwelt zu bewahren. Besuchen Sie unser Freilichtmuseum und entdecken Sie, wie wertvoll diese Lebensräume für die Natur und Menschen sind!

Die Stationen wurden in Zusammenarbeit mit dem Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) entwickelt – für ein unvergessliches Erlebnis voller Wissen und Inspiration.

Schweizer Geschichte, Nachhaltigkeit und Biodiversität im Freilichtmuseum

Seit langem pflegen wir mit Leidenschaft Bauerngärten und Kulturlandschaften, stets mit einem Fokus auf nachhaltige Landwirtschaft. Unsere Ansätze kombinieren extensive Bewirtschaftung mit regenerativen Methoden und biodiversitätsfördernden Massnahmen – so schaffen wir die perfekte Balance zwischen Tradition und Natur und sichern eine nachhaltige Zukunft.

Eine im Sommer 2023 durchgeführte Untersuchung des Forums Biodiversität Schweiz hat gezeigt, dass der Ballenberg bereits eine beeindruckende Artenvielfalt beheimatet. Gleichzeitig birgt das Gelände enormes Potenzial, diese Biodiversität weiter auszubauen und so einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Natur zu leisten.

Schweizer Geschichte, Nachhaltigkeit und Biodiversität im Freilichtmuseum

Planen Sie jetzt schon Ihren Ausflug ins Freilichtmuseum Ballenberg

Erleben Sie 2025 den Ballenberg in voller Blüte! Lassen Sie sich von der Natur und den historischen Schätzen des Freilichtmuseums begeistern und geniessen Sie einen Tag inmitten von Schweizer Geschichte, Blumen, Pflanzen und Biodiversität. Machen Sie einen Ausflug, der nicht nur der Seele guttut, sondern auch Inspirationen für einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt mit auf den Weg gibt.

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Das Forum Biodiversität Schweiz

Das Forum Biodiversität Schweiz trägt als schweizweite Wissenschaftsplattform dazu bei, dass die Biodiversität und ihre Leistungen in der Schweiz langfristig erhalten bleiben. Es fördert die wissenschaftlichen Grundlagen zum Verständnis der Biodiversität und bringt die aktuellsten Erkenntnisse und Handlungsmöglichkeiten rund um die Förderung der Biodiversität in die politische und öffentliche Diskussion der Schweiz ein. Dazu stärkt das Forum den Dialog zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Naturschutzpraxis, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.

Das Forum Biodiversität ist Teil der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), welche sich für eine nachhaltige Gesellschaft und Wissenschaft einsetzt.

Ballenberg
Freilichtmuseum der Schweiz

Ballenberg Kurse
Museumsstrasse 100
CH-3858 Hofstetten bei Brienz

+41 33 952 80 40
info@ballenbergkurse.ch

Öffnungszeiten

Montag – Freitag
08.15 – 11.30 Uhr
13.30 – 16.30 Uhr

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